Schülerpraktikant der Unternehmerverbände Südhessen erlebt einen Nachmittag im Fachbereich Chemie der TU Darmstadt
Im Rahmen des Arbeitskreises SchuleWirtschaft Südhessen besuchte ich am 4.Februar die TU der Stadt Darmstadt. Hier wollte man den Fachbereich Chemie näher an die zahlreichen Oberstufenschüler bringen. Zuerst verdeutlichte Herr Stämmler wie wichtig es sei, sich früh für einen Berufsweg zu entscheiden. Er wies auf die jährlich stattfindende HOBIT hin, die vielfältige Einblicke in das spätere Berufsleben und Studiengänge eröffnet. Den Vortrag „Der Fachbereich Chemie stellt sich vor“ hielt die Dekanin Frau Prof.Dr.Albert. Sie begann mit einer recht positiven Botschaft, dass die Zahl der Erstsemester im Fach Chemie um ca. 30% gestiegen sei. Das ist ein positives Signal. Doch auch die Jungs und Mädchen im Alter von 16-18 Jahren, die sehr interessiert zuhörten, galten offensichtlich als „interessiert“. Der Hinweis auf die 6 verschiedenen Institute der Chemie ( anorganische, physikalische, technische, organische, biochemische und makromolekulare) galt an all diejenigen, die Chemie studieren wollen, sich aber noch nicht festgelegt haben. Hier ein Hinweis: Die technische und makromolekulare Chemie ist an dieser Universität sehr weit entwickelt und brachte auch schon 4 bekannte Professoren hervor. Mit ihrem Abschlusssatz: ,,Es lohnt sich zu studieren“, wies Frau Albert auf die wirklich weit entwickelte und mit Abwechslung geprägte Universität hin.Der offensichtlich abgefahrenste Theoretiker , meiner Meinung nach, Herr Prof.Dr.Müller-Plathe, setzte den Vortrag mit einigen Ausführungen zu der oben genannten Theorie, fort. Zwar fanden es einige der Zuhörer nicht so spannend doch die Theorie ist mindestens genauso wichtig wie die Praxis, denn manche Versuche lohnen sich nur mit großem Aufwand. Er erzählte über seine Forschungen und erwähnte, dass Forschungsergebnisse auch veröffentlicht werden müssen. Der erste Teil der dreistündigen Veranstaltung neigte sich dem Ende zu. Mit dem Satz: „Wissenschaft und Theorie macht Spaß“ erreichte er noch mal volle Aufmerksamkeit und nach tosendem Beifall begann die Führung mit mehreren Kleingruppen durch die einzelnen Forschungslabors. Hier konnte man nun wirklich viel erleben und auch für die Nichtchemiker wurde vieles verständlich erklärt. Manche Forschungen wurden sogar auf Englisch vorgestellt. Das zeigte wiederum, dass es an dieser Uni wirklich multikulturell zu geht. Wir erfuhren auch, dass es eine Austauschuniversität in der Türkei gibt. Im Fachbereich waren viele Nationalitäten vertreten. Dies ist gut, denn ich finde jeder kann so seine Kenntnisse mit anderen teilen und seine Begabung vielleicht sogar weitergeben im Beruf aber auch im Sport. Wie wir sehen konnten, gab es eine Tischtennisplatte, um auch ein wenig Entspannung zu haben. Nach wie vor dominieren jedoch die Chinesen das Spiel im Fachbereich. Doch mit dem Versprechen dieses irgendwann zu ändern, war die einstündige Führung vorbei und es folgte die Abschlussrunde mit Dr.Bär. Als Studienberater gab er Tipps und wies darauf hin, dass ein Studium viele Arbeitsplätze ermöglichen kann. Ein Austausch mit ausländischen Unis vermittelt wertvolle Erfahrung!
Abschließend möchte ich meine Sicht darstellen. Ich fand den gesamten Vortrag sehr gut. Also ein Riesenerfolg! ich glaube, es geht nicht nur mir so. Insgesamt habe ich sehr viel mitnehmen können. Gleichzeitig habe ich nun einen Einblick in meine Zukunft bekommen. Allein was hier passiert oder auch angeboten wird, ich denke meine Zukunft steht mir noch offen. Doch dieser Tag war eine Bestätigung dessen, was ich vielleicht einmal beruflich ausüben möchte.
Chris Würtenberger



