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Bericht vom 27.01.2010

„Was fehlt, sind nur die Männer“ - Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation bei der Adam Opel GmbH

Wieso habt ihr euch für eine Ausbildung bei Opel entschieden?
Wir kommen aus der Nähe von Rüsselsheim und dort hat Opel schon immer einen ziemlich guten Ruf. Außerdem ist die Arbeit echt interessant und die Ausbildung sehr abwechslungsreich.

Was heißt das genau?
Wir wechseln aller drei Monate die Abteilung, in der wir ausgebildet werden. Dadurch lernen wir Opel von allen Seiten gut kennen und wissen genau, wie das Unternehmen funktioniert, wenn wir fertig sind.

Welche verschiedenen Abteilungen gibt es denn?
Das sind die klassischen Abteilungen, die es in fast jedem andern Unternehmen auch gibt, wie zum Beispiel Finanzwesen, Öffentlichkeitsarbeit oder Vertrieb. Und dann gibt es da noch die Propeller AG, für die man im zweiten Lehrjahr arbeitet.

Was ist das denn?
Die Propeller AG ist ein Juniorunternehmen von Opel, das die Azubis selbstständig führen. Dort wird man quasi direkt ins kalte Wasser geworfen und kann jede Menge Praxis-Erfahrung sammeln.

Und wo arbeitet ihr im Moment?
Im Bewerbermarketing. Das heißt, wir ordnen die Bewerbungen, die Opel bekommt, und führen dann hinterher auch Einstellungstests durch. Dabei haben wir natürlich immer jemanden dabei, der uns hilft. Die Betreuung funktioniert also auch echt super.

Und wie lange dauert eure Ausbildung insgesamt?
Eigentlich drei Jahre. Aber wenn die Noten stimmen, kann man auch schon nach zweieinhalb oder sogar zwei Jahren fertig werden.

Gibt es eigentlich auch Männer, die bei euch ausgebildet werden?
Nein, komischerweise nicht. Wir sind tatsächlich nur Mädchen in unserem Jahrgang. Vor ein paar Jahren gab es anscheinend mal einen Mann bei uns, der Kaufmann für Bürokommunikation werden wollte. Aber seitdem hat sich anscheinend keiner mehr getraut...

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