Unternehmerverbände Südhessen
Zertifiziert nach DIN ISO 9001:2000
Weiterbildung 2010

Nächster Termin

27.09.2010

Arbeitsrecht II

(2-Tages-Veranstaltung)
Themen und Inhalte

Aktuelle Rechtsprechung

Weitere anzeigen

Veranstaltungen 2010

Nächste Veranstaltung

04.10.2010
Fachtag Beruf und Pflege
Bericht vom 27.01.2010

Studieren, Arbeiten und Leben im Ausland - Firmen als Sprungbrett in die Welt

Sonne, Strand und jede Menge Partys: So stellt sich manch angehender Student ein mögliches Auslandssemester vor. Wie die Realität aussieht, erzählten drei Studentinnen südhessischer Unternehmen, die an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg studieren, im Rahmen der hobit.

Andrea Schreper, die ihr Duales Studium bei Evonik Industries absolviert, verbrachte drei Monate für das Unternehmen in Tennessee. Marcella Benzott arbeitete für die Sirona Dental Systems GmbH, einen der weltweit führenden Hersteller dentaler Ausrüstungsgüter, in Lyon und Sydney und Kristina Kloss war für den Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA in Boston für den Ausbau des Firmen-Intranets zuständig.

„Ich war mein eigener Projektleiter. Mit allen Vor- und Nachteilen, die das mit sich bringt“, erzählt sie. Ihr Arbeitgeber hat ihr bei der Wahl des passenden Arbeitslandes geholfen und sie unterstützt. „Merck hat die Wohnung, das Auto und den Flug bezahlt. Dazu gab es noch eine Art Taschengeld, von dem ich ordentlich leben konnte“, so Kloss.

Auch Andrea Schrepfer hat den Auflandsaufenthalt während des Studiums nicht bereut: „Die DHBW hat mich bei der Organisation toll unterstützt und mir dann auch den Flug nach Amerika bezahlt.“

Nichtsdestotrotz ist ein Auslandssemester natürlich immer auch davon abhängig, wo in der Welt die Firma überhaupt präsent ist: „Merck ist kein Reisebüro“, sagt Kloss augenzwinkernd. „Man kann zwar Vorschläge für Ziele unterbreiten, aber letztendlich müssen die natürlich immer im Bereich des Machbaren liegen.“

Für Benzott hießen die Reiseziele Sydney und Lyon. Vor allem der Aufenthalt in Frankreich blieb ihr positiv in Erinnerung. „Es war zwar stressig, weil die Vorlesungen alle auf Französisch gehalten wurden. Aber dadurch hat sich natürlich mein Sprachgefühl enorm verbessert“, erklärt Benzott, die sich ihre Gastfamilie selbstständig organisiert hatte.

In einem waren sich am Ende übrigens alle drei Studentinnen einig: Die Erfahrungen, die sie im Ausland gemacht haben, möchten sie nicht missen. Benzott kann sich sogar vorstellen, Deutschland ganz zu verlassen und in Zukunft für Sirona irgendwo in der Welt zu arbeiten.

« Zurück